DEAL Magazine – Neuer Mieter über 12.300 m² im Goldenen Haus in Frankfurt

Die Landwirtschaftliche Rentenbank wird neue Mieterin im Goldenen Haus in Frankfurt. Die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum mietet rund 12.300 m² in dem Bürogebäude, um ihren in den 1950er Jahren errichteten Sitz in der Frankfurter Hochstraße denkmalgerecht zu sanieren und zu erweitern. Der Mietvertrag läuft über 5 Jahre und beginnt zum 1. Oktober 2020. Bei der Vermietung war Knight Frank beratend tätig.

Das Goldene Haus liegt an der Theodor-Heuss-Allee 80 gegenüber der Messe Frankfurt und ist Teil der City West. Die 10-geschossige Immobilie bietet eine Bruttomietfläche von rund 33.200 m² und verfügt über 534 Parkplätze.

Im Oktober 2017 erwarben die Partners Group, der globale Manager von Privatmarktanlagen, zusammen mit der eigentümergeführten Finch Properties für ihre Kunden das Goldene Haus von der CommerzReal. Der Kurzzeitmietvertrag der bisherigen Mieterin, der Commerzbank AG, wurde vom Vermieter nicht mehr verlängert. Mit dem Einzug der Rentenbank bleibt das Gebäude vollvermietet.

Im laufenden Jahr fanden bisher lediglich vier weitere Abschlüsse im Flächensegment größer 10.000 Quadratmeter im Frankfurter Marktgebiet statt, davon zwei in Eschborn und zwei in Niederrad.

IZ – Immobilien Zeitung: Finch und Tristan kaufen für 81 Mio. Euro Frankfurter AOC

Ein Joint Venture aus Finch Properties und Tristan Capital Partners hat das Frankfurter Accent Office Center (AOC), Hanauer Landstraße 291-293, erworben. Das Geschäft wurde als Share-Deal in Form des Erwerbs der Objektgesellschaft AOC S.à.r.l. abgewickelt. Verkäufer ist der Münchner Fondsmanager GLL Real Estate Partners. Finch nennt auf Nachfrage der Immobilien Zeitung einen Kaufpreis von 81 Mio. Euro. Das Objekt wird Bestandteil von Tristan’s Curzon Capital Partners 5 Long-Life Fund (CCP 5 LL).

Das AOC bietet rund 25.000 qm Mietfläche und ist derzeit zu 87,5% vermietet. „Genau wie bei unseren anderen Akquisitionen wie beispielsweise Pollux oder MAC – Main Airport Center werden wir zunächst die Leerstände abbauen und durch proaktives Asset-Management die gewichtete Restlaufzeit (Walt) der bestehenden Mietverhältnisse erhöhen“, kündigt Achim Tillmann, Managing Partner bei Finch, an. Das AOC wurde 2004 fertiggestellt. Es beherbergt gut 40 Büronutzer sowie Einzelhandel und Gastronomie im Erdgeschoss, darunter Motorrad- und Zubehörhändler sowie ein Küchenstudio. 390 der insgesamt 415 Autostellplätze befinden sich in einer Tiefgarage. Der Verkäufer wurde von Cushman & Wakefield beraten.

DEAL Magazine: Schroders Joint Venture kauft Pollux-Hochhaus in Frankfurt

Der unabhängige Vermögensverwalter Schroders hat für ein Joint Venture mit dem finnischen Pensionsfonds Ilmarinen Mutual Pension Insurance Company und einem weiteren internationalen institutionellen Investor den Pollux, ein 32-stöckiges Bürohochhaus in Frankfurt (Platz der Einheit 2), gekauft. Der Wert der Immobilie liegt bei über 220 Mio. Euro.

Pollux befindet sich in zentraler Lage, zwischen dem Frankfurter Hauptbahnhof und dem Messegelände, direkt an der U-Bahn-Haltestelle Festhalle/Messe und der Skyline Plaza, einem Einkaufszentrum mit 180 Geschäften und Restaurants. Er ist Teil des Europaviertels, das sich nach umfangreichen Entwicklungen in den letzten Jahren zu einem der angesagtesten gemischt-genutzten Quartiere der Stadt entwickelt hat. Weitere Wohn- und Hotelprojekte befinden sich dort aktuell im Bau.

Das Hochhaus wurde 1997 gebaut und vor kurzem grundlegend saniert. Es verfügt über 35.000 m² Mietfläche, 95% davon sind an bekannte Unternehmen wie die Zurich Versicherung, HauckSchuchardt, die FinTech Community (das TechQuartier), Aon und Lavazza vermietet.

Die Mieten im Pollux liegen aktuell signifikant unter dem Durchschnitt für Core-Immobilien in Frankfurt. Dort erwarten Experten weiteres starkes Wachstum im Bürosegment, insbesondere angekurbelt durch erhöhte Nachfrage von Finanzdienstleistern, die Flächenerweiterungen planen.

Philipp Ellebracht, Deutschland-Chef von Schroder Real Estate: „Die Mikrolage an der Messe hat sich in den letzten Jahren städtebaulich sehr positiv entwickelt. Wir sehen langfristig eine weitere Verbesserung des Standortes, der vor allem auch durch das TechQuarter im Pollux profitiert. Nach dem CBD ist das Europaviertel einer der wichtigsten Teilmärkte der Stadt, daher sehen wir bei der Wiedervermietung der Flächen in Zukunft Wachstumspotential.“

Mikko Antila, Head of International Real Estate bei Ilmarinen, sagt: „Die Investition untermauert Ilmarinens Strategie, die geografische Diversifikation des Immobilienportfolios voranzutreiben. Mit seiner zentralen Lage, hohen Gebäudequalität und langfristigen und sicheren Einkommensprofil, befriedigt Pollux all unsere Investment-Kriterien. Wir sind sehr optimistisch was die Entwicklung des Frankfurter Büromarkts angeht, und gehen davon aus, dass die Stadt sich als Finanzzentrum der Europäischen Union verfestigt.“

DEAL Magazine: Gebäudekomplex in der Kölner Innenstadt geht an EPISO 4

Ein von Tristan Capital Partners und Finch Properties beratener Opportunity-Fonds (EPISO 4) hat einen rund 40.000 m² großen, voll vermieteten Gebäudekomplex in der Kölner Innenstadt erworben. Mieter der Immobilie in der Sternengasse ist Deutsche Telekom. Damit stellt das Objekt ein sicheres, ertragsstarkes Asset dar, das vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten für die Zukunft bietet.

Ali Otmar, Senior Partner – Investments, Tristan Capital Partners, sagte: „Der Fonds hat sich an einem strategischen Standort im Herzen des Kölner Hauptgeschäftsviertels eine Top-Immobilie gesichert. Der Komplex genießt eine hervorragende Verkehrsanbindung in unmittelbarer Nähe zu exzellenten Einzelhandels- und Freizeiteinrichtungen und bietet dem Fonds zahlreiche Möglichkeiten zur Wertsteigerung.“

Achim Tillmann, Geschäftsführender Gesellschafter von Finch Properties, sagte: „Es hat lange gedauert, eine Off-Market-Investitionsmöglichkeit dieser Qualität und Struktur zu finden. Wir freuen uns, mit einem Partner wie Tristan zusammengearbeitet zu haben, der ein ausgeprägtes Verständnis für diese Assets und eine profunde Kenntnis des Kölner Büromarktes hat.“

Tristan und Finch Properties wurden von acht +, JLL, McDermott Will & Emery und PwC beraten.

Tristan Opportunity Funds hat in Köln schon mehrere nennenswerte Investitionen getätigt, unter anderem den Erwerb des DuMont Carré im Juli 2017 und den Kauf des Barthonia Forums im Mai 2015.

 

IZ – Immobilien Zeitung: Finch und Partners Group erwerben Frankfurter Goldenes Haus

Frankfurt, den 01.11.2017

Finch Properties und die Schweizer Partners Group haben für ihre institutionellen Investoren das über 33.234 qm Bruttogrundfläche und 534 Pkw-Stellplätze verfügende Frankfurter Bürogebäude Goldenes Haus erworben.

Voreigentümer des Goldenen Hauses war 30 Jahre lang der offene Immobilienfonds hausInvest von Commerz Real, der die 1984 errichtete Immobilie an der Theodor-Heuss-Allee 80 vor 16 Jahren umfassend modernisiert hatte. Der Ankaufspreis betrug 1987 umgerechnet rund 86,7 Mio. Euro. Mit dem Verkauf hat Commmerz Real nun einen Preis erzielt, der nach eigener Auskunft über dem zuletzt ermittelten Verkehrswert von 94,5 Mio. Euro lag.

„Wir folgen unserer Strategie, den Zyklus zu nutzen, um für unsere Anleger positive Ergebnisbeiträge zu erzielen und gleichzeitig unser Portfolio zu verjüngen“ kommentiert Andreas Muschter, Vorstandsvorsitzender von Commerz Real, die Transaktion.

Das Goldene Haus trägt seinen Namen wegen seiner eloxierten Aluminiumfassade. Zu den Mietern zählen die Commerzbank auf 15.000 qm und Finanz Informatik auf 16.000 qm. Finch Properties übernimmt das Asset-Management für die Immobilie und setzt die Investitionsstrategie um. Inzwischen verfügt das Unternehmen in Frankfurt über ein Portfolio mit etwa 120.000 qm Fläche.

Property Magazine: Main Airport Center jetzt zu 98 Prozent vermietet

Der internationale Anbieter von Healthcare Leistungen QuintilesIMS erweitert seine Flächen im Frankfurter MAC (Main Airport Center) um weitere 2.000 m². QuintilesIMS entstand im Oktober letzten Jahres aus der Fusion der beiden Branchenführer Quintiles und IMS Health, die bereits im März dieses Jahres 6.500 m² angemietet hatten. Mit dieser Vermietung weist das MAC eine Vermietungsquote von 98 % auf.

Im April 2015 hatten der amerikanische Investor Och-Ziff und Finch Properties das Gebäude mit einem Leerstand von 30 Prozent und kurzfristig auslaufenden Mietverträgen von weiteren 30 Prozent übernommen. Seit Übernahme konnte Finch Properties nunmehr 31 Mietverträge mit einer Gesamtmietfläche von 31.000 m² im MAC abschließen. Zuletzt hatte in der vergangenen Woche Dell EMC seine Flächen beträchtlich erweitert.

IZ – Immobilien Zeitung: Dell erweitert im Frankfurter Main Airport Center

Dell hat für seine Deutschlandzentrale die im Frankfurter Bürohaus Main Airport Center (MAC) an der Unterschweinstiege 2-14 gemietete Fläche um 4.000 qm erweitert. Gleichzeitig verlängerte der Computerhersteller den seit 2005 bestehenden Mietvertrag über 6.000 qm. Der Vermietungsstand der Immobilie beträgt nun 83%. Neben Dell gehören u.a. Lufthansa, Mastercard und QuintilesIMS zu den Nutzern. Eigentümer des MAC sind seit dem Jahr 2015 der Asset-Manager Finch Properties und ein US-amerikanischer Investmentfonds.

Immobilienmanager: Dell unterzeichnet Großvertrag im MAC

Das Frankfurter MAC hat einen neuen Großmieter. Der Computerspezialist Dell hat mit einem Tochterunternehmen rund 10.000 Quadratmeter Büroflächen angemietet.

Die Dell GmbH mietet weitere 4.000 Quadratmeter im Frankfurter MAC (Main Airport Center) an. Dell hat bereits seit dem Jahr 2005 sein Deutschland-Headquarters im MAC. Im Zuge der Neuanmietung wurde auch der ca. 6.000 Quadratmeter umfassende bestehende Mietvertrag vorzeitig langfristig verlängert. Insgesamt belegt Dell somit rund 10.000 Quadratmeter im Main Airport Center. Zu den Hauptmietern des Gebäudes zählen zudem Lufthansa, Mastercard und Quintiles IMS.

Property Magazine: Groß-Anmietung in Frankfurt – Zurich Gruppe konsolidiert bundesweite Standorte

Jetzt ist offiziell bekannt, wer den vierten großen Mietvertrag in Frankfurt Ende letzten Jahres unterzeichnet hat: Die Zurich Gruppe Deutschland wird rund 17.500 m² Bürofläche im Gebäudekomplex Pollux beziehen. Der Bezug der 17 Etagen, auf denen der Versicherer seine drei im Rhein-Main-Gebiet liegenden Direktionsstandorte zusammenführt, ist für das Frühjahr 2018 geplant. Das erfolgreich platzierte Großgesuch wurde von JLL im Rahmen eines Alleinsuchauftrags begleitet und führt zur Vollvermietung des Bürogebäudes. Damit ist die in 2015 eingeläutete Neupositionierung und Revitalisierung des ehemaligen Single-Tenants-Gebäudes zum einen Multi-Tenant-Objekt erfolgreich auf der Zielgeraden eingebogen.

Vollvermietung im Pollux

Die von Zurich angemieteten Büroflächen im 130 Meter hohen Pollux bieten künftig für rund 1.200 interne und externe Mitarbeiter Platz. Eigentümer der nun komplett vermieteten Immobilie, die auf insgesamt 32 Etagen 33.500 m² Fläche umfasst, ist seit 2014 der Finanzinvestor Blackstone sowie der Co-Investor Finch Properties, der auch das Asset Management verantwortet. Erst im Sommer war es dem Asset Manager gelungen, mit der ING-Diba einen neuen Mieter an Bord zu holen. Die Bank hatte zwei Etagen mit rund 1.400 m² vor allem wegen der Nähe zum dort ansässigen neuen Fintech-Zentrum [Wirtschaftsminister Al-Wazir besucht künftiges FinTech-Zentrum, Tech Quartier‘] angemietet.

Aus fünf mach zwei

Mit der Unterzeichnung des Mietvertrags hat Zurich Deutschland die im Frühjahr letzten Jahres angekündigte Reduzierung der Zahl seiner Direktionsstandorte erfolgreich umgesetzt und seine komplexe Gebäudeinfrastruktur, die auf fünf Standorte fußte, abgebaut. Das Bürogebäude Pollux liegt am Platz der Einheit 2 zwischen der Messe Frankfurt und dem Hauptbahnhof. Zugunsten des Standorts in der Mainmetropole werden die Büros in Oberursel und Wiesbaden aufgegeben. Durch die zentrale Lage in Frankfurt, wo unter anderem das Kredit & Kaution- und Industrieversicherungsgeschäft (Global Corporate Germany) von Zurich beheimatet ist, profitiert Zurich nach eigener Einschätzung von einer starken Sichtbarkeit sowie von einer ausgezeichneten Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr und das ICE-Netz. Der künftige Zurich Sitz im Rheinland, der derzeit mit etwa 60.000 m² Fläche in Köln Messe/Deutz errichtet wird, ist von der neuen Rhein-Main-Zentrale mit dem ICE in rund einer Stunde zu erreichen. Auch dort zieht die Versicherung ihre Direktionsstandorte zusammen, um Synergien zu nutzen. Im selben Atemzug wurde dort das Portfolio direkt um den Altbestand bereinigt und an Corpus Sireo verkauft [Corpus Sireo übernimmt 22 Zurich-Standorte in Köln und Bonn]. „Die Konzentration auf künftig zwei große Direktionsstandorte in Deutschland, die auch verkehrsgünstig miteinander verbunden sein sollen, verschafft uns auch Vorteile bei der Kommunikation untereinander. Wir versprechen uns hiervon die Realisierung zeitgemäßer und ökologischerer Arbeitsumgebungen, schnellere Entscheidungsprozesse und eine höhere Effizienz im täglichen Austausch und Miteinander“, so Vorstandsvorsitzende Marcus Nagel. Über die Zukunft der derzeitigen Standorte ist noch nichts bekannt. Die Büros in Frankfurt und Wiesbaden hat die Zurich Versicherung nur angemietet, lediglich der Standort in Oberursel (derzeitiger Sitz der DA direkt) befindet sich im Eigentum der Versicherung, über die künftige Nutzung ist aber noch nicht entschieden.

Outperformer Frankfurt

Mit dieser nun offiziell bestätigten Anmietung waren die vier größten Vertragsunterzeichnungen auf dem Frankfurter Büromarkt die Anmietung der Deutschen Bahn AG über ca. 45.000 m² im Projekt Grand Central [Bahn wird Großmieter im Frankfurter Grand Central], die Mietvertragsverlängerung der EZB im Japan-Center über 17.800 m² [Großabschluss im Frankfurter Japan-Center] sowie der Abschluss der Commerzbank in der Theodor-Heuss-Allee 106 über 10.600 m² [Commerzbank mietet rund 10.000 m² im Frankfurter Theo 106]. „Nach Jahren der Mietvertragsverlängerungen setzten 2016 insbesondere deutsche Unternehmen ihre neuen Strategien hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Flächeneffizienz um. So war der Frankfurter Büromarkt geprägt durch die Zusammenlegung von deutschen Konzernen, beziehungsweise ihrer Niederlassungen“, so die Einschätzung von Elvin Durakovic, Managing Partner von Knight Frank in Deutschland zur Entwicklung des Büromarkts in der Mainmetropole, der ein absolutes Spitzenergebnis hingelegt hat [Frankfurt: Dem Leerstand geht es an den Kragen]. „Das Verhalten der Mieter hat sich in den letzten Jahren enorm geändert“, kommentiert Elvin Durakovic. Das Thema Mietfläche als zweithöchster Kostenfaktor hat im Unternehmen an Bedeutung gewonnen. So wundert es nicht, dass auf die Liste der Prioritäten vieler Unternehmenslenker Workplace-Strategien, Flächenoptimierungsprozessen und die Zusammenlegungen verschiedener Bereiche stehen. Zudem werden mittlerweile eigene Unternehmenskennzahlen viel detaillierter analysiert sowie Branchen- und Standortentwicklungen beobachtet.